
Bei der Schwiegermutter war ich mir absolut unsicher, ob sie meine selbstgestrickten Socken wirklich mag. Bei der Aussage “sie hätte doch schon ein Paar” kam ich dann absolut ins Zweifeln. Als ich ihr allerdings einen Schwung Knäuel gezeigt hatte, fand sie aber seeehr schnell eines, daß ihr gefiel. Also an die Nadeln.
Die Farben des Garnes haben mich dann an einen Herbstwald erinnert. Das kleine Tannenbaummuster, daß ich eingestrickt habe, kann man leider kaum erkennen - weder auf dem Bild, noch auf der Socke. Aber was solls, mir gefällt es und es hat die Strickerei spannend gehalten.
Das Knäuel war übrigens ein Superschnäppchen für knapp 4 €. Manchmal ist der Griff in die Grabbelkiste ein echter Glücksgriff.

Ein Paar als Weihnachtsgeschenk für den Schwiegervater. Nachdem er das erste Paar, daß ich ihm geschenkt habe, jedesmal trägt, wenn wir uns sehen (kommt nicht soo häufig vor), habe ich beschlossen, daß er sie mag (oder nur höflich ist?) und er ein weiteres Paar bekommt. Eigentlich praktisch, wenn man so einfach ein schönes Geschenk hat.
Bei diesen Socken habe ich den ersten Versuch mit “Seitenstreifen” gestartet. Nachdem die Fibonacci-Socken so eine tolle Passform hatten, wollte ich das Thema etwas weiter ausbauen ohne gleich komplett Rippen zu stricken. Also habe ich an den beiden Seiten einer jeden Socke 14 Maschen im Rippenmuster des Bündchens weitergestrickt. Bei der ersten Anprobe saßen die Socken wie angegossen.
Das werde ich also mit Sicherheit (und kleinen Abwandlungen - sonst wirds ja langweilig) noch öfter machen. Vor allem Herrensocken und stark gemusterte Garne lassen sich so dezent verzieren.

Genau genommen haben diese “rosafarbenen Perlen” gar keine Perlen, weil ich mir nicht so sicher war, ob ich tatsächlich kleine Perlen auf meinen Socken möchte. Die Alternativlösung Mini-Bobbles zu stricken, fand ich auch nicht schlecht. Auf dem Bild sind sie wegen des dunklen Garns praktisch gar nicht erkennen, im wirklichen Leben nur sehr schwach. Aber grundsätzlich gefällt es mir sehr gut.
Allerdings sorgen die kleinen Bobbles dafür, daß man ziemlich viel Garn braucht. Obowhl der Schaft insgesamt gerade mal 46 Runden hoch ist (normalerweise stricke ich bei Socken für mich ca. 90 - 100 Runden), habe ich trotzdem ähnlich viel Garn verbraucht. Aber eigentlich ist es kein Wunder - gut 468 Bobble, die aus jeweils 3 Maschen bestehen sind doch ganz ordentlich was.
Die Farben von dem Garn gefallen mir auch supergut - und den Namen “jazz” finde ich auch cool, auch wenn ich nicht so ganz verstehe, wieso sie so heißen. Aber was solls?

Eigentlich stricke ich aus dem Garn gerade die Dezember-Socken vom Six Sox Knitalong. Da ich nach einer Socke dort aber relativ viel abwickeln mußte, um die zweite Socke identisch zur ersten zu stricken und der Rest auf jeden Fall für ein Paar Kindersocken reichen würde, habe ich die einfach dazwischengeschoben.
Mit selbstgestrickten Überziehsocken hatte ich bei Sanja bisher wenig Glück - entweder waren sie am Schaft so weit, daß sie gerutscht sind, oder ich hab sie kaum über den Fuß bekommen. Also mußte ich mir was einfallen lassen. Natürlich hätte ich einfach den Schaft komplett rippen können, aber das gefällt mir nicht. Ein Blick in diverse Musterbücher hat dann das Wellenrippenmuster zu Tage gefördert: 1. - 4. Reihe: * 1 re, 2 li, 3 re *, 5. - 8. Reihe: * 4 re, 2 li *. Sehr schön elastisch und sieht auch noch nett aus - bei einfarbigem Garn bestimmt noch mehr.
Bei Socke Nr. 2 ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen - der Bund ist 15 Runden (statt 10 Runden). Gemerkt habe ich es erst, als ich schon die Zwickelmaschen aufgenommen hatte. Da 5 Runden gerade mal gut 1 cm in der Länge sind, kann ich damit leben.

Streifen, die auf den Fibonacci-Zahlen basieren, faszinieren mich ja schon länger - z.B. bei einer Kindermütze. Anstatt mit unterschiedlichen Farben habe ich hier mit rechten und linken Maschen gearbeitet und ein Rippenmuster 1-1-2-3-5 produziert. Der Effekt gefällt mir gut und die Passform ist hervorragend.
Durch den extremen Rippeneffekt sieht es auf dem Bild leider nicht sehr gut aus, und den Besitzer der Socken konnte ich leider nicht zu einem Bild im angezogenen Zustand überreden - er findet seine besockten Beine nicht wirklich phototauglich.
Da ich derzeit heftig mit durchgelaufenen Fersenwänden zu kämpfen habe, jetzt der Versuch, eine Verstärkung zu arbeiten. Auf englisch heißt das Muster “Eye of Partridge”, im Prinzip besteht es darin, daß in den Hinreihen jede zweite Masche nur abgehoben wird. Das ganze immer versetzt.

Als “Entschädigung” für die verspäteten Geburtstagssocken habe ich noch ein Paar dazu passende Babysöckchen für die kleine Tochter meiner Freundin gestrickt. Partnerlook für Mutter und Tochter.
Die beiden Söckchen unterscheiden sich um ungefähr 1/2 Mustersatz. Aber mir wars zu blöd, soviel Garn wegzuwickeln für den minimalen Unterschied. Also bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe einfach da weitergestrickt, wo Socke N° 1 aufgehört hat. Ist eigentlich auch ganz angenehm, dann brauchte ich auch beim Rest der Socke nicht darauf achten, daß es zusammenstimmt. Zumindest für Kindersocken ist das wohl wirklich eine Alternative. Vor allem, wenn ich die kurze Tragezeit berücksichtige.

Passend zum Babypulli Milena gibts jetzt noch ein paar Söckchen. Ich könnte sie auch Fluted Banister II nennen.
Dabei wird mal wieder der Unterschied zwischen Baumwolle und Wolle sehr deutlich. Während sich die ersten Fluted Banisters sehr stark zusammenziehen, ist es bei denen hier kaum der Fall. Macht aber nichts, ich finde das Muster auch so sehr dekorativ und es hat den Vorteil, daß die Innenseite im Prinzip das gleiche Muster hat, so daß man sie auch prima umkrempeln kann. So sehen die Söckchen auch zu einem kurzen Jeansröckchen superniedlich aus. Und bei der Sockenauszieh-Begeisterung meiner Tochter, kommen sie sowieso nur als Übersöckchen über eine Strumpfhose in Betracht. So bleiben die Füße wenigstens garantiert bedeckt (was bei Nur-Söckchen nicht unbedingt der Fall ist.

Nach Lochmuster im Juni und Zopfmuster im August kommt jetzt das re-li-Muster. Das Muster ist wirklich sehr einfach und geht flott zu stricken. Es ist eher nicht so dekorativ wie die beiden vorherigen, dafür trägt es sehr zur Passform der Socken bei, weil es sehr elastisch ist. Ich könnte mir vorstellen, daß ich das in Zukunft öfter mal für “Geschenksocken” verwende, weil ich dann sichergehen kann, daß sie weder zu eng noch zu weit werden. Einfach ein paar Maschen mehr als normal anschlagen und der Spannkraft des Musters vertrauen.
Leider “verschlingt” das Muster ein wenig die Musterung der Wolle, so daß man nur noch am Fuß die feinen Ringel gut erkennen kann. Am Schaft sehen die Farben jetzt eher etwas verschwommen aus, gefallen tuts mir trotzdem. Idealer wäre aber vermutlich ein Garn wie ich es hier verwendet habe oder eines mit breiten Ringeln wie hier.

... habe ich diese Wolle getauft. Regia nennt sie India und ich hab gerätselt, wieso. Und dann ist mir der "Palast der Winde" eingefallen und ich finde die Ähnlichkeit doch sehr erstaunlich.
Die Socken sind für eine Freundin ein Geburtstagsgeschenk, leider erst nachträglich fertig geworden, dafür aber in Rekordzeit gestrickt. Ein minimales re-li-Muster habe ich eingestrickt. Zu sehen ist es kaum, aber es half, die richtige Anzahl von Reihen beim Schaft und am Fuß zu stricken. Theoretisch. Praktisch habe ich bei der 2. Socke ungefähr auf Höhe der Ferse einen Fehler gemacht. Und erst bemerkt, als die Socke fertig war (war ca. 1/3 Mustersatz der Wolle kürzer). Ich hab dann aber nur die Spitze aufgeribbelt und noch 10 Runden eingestrickt. Das re-li-Muster bei beiden Socken unterscheidet sich jetzt geringfügig, aber ich behaupte, daß das niemand bemerkt (weil man es ja eh kaum sieht).
Zu einem gemeinsamen Bild hats leider nicht mehr gereicht, weil ich Nr. 1 bereits übergeben habe - ich wollte beim Geburtstagsbrunch nicht mit leeren Händen dastehen.
... vom MSKA (Mustersocken Knitalong). Diesmal allerdings in der Riesengröße 45 / 46. Trotzdem habe ich die Socken relativ flott gestrickt - die 2. Socke mehr oder weniger an einem Tag (begonnen am Samstag abend, fertiggestellt Sonntag abend). Sehen tut man das Muster zwar nicht sooo gut, aber wenns der Strickgeschwindigkeit hilft ...
Bei der ersten Socke habe ich einen kleinen Musterfehler gemacht, gleich nach der Ferse. Da ich wenig Lust auf trennen hatte (man siehts ja eh nicht), habe ich einfach beschlossen, den gleichen Fehler bei Socke Nr. 2 ebenfalls einzustrucken. Jezt “muß” es so sein.

... anders kann man ein Paar Socken, daß im April begonnen und Ende September erst fertig wurde, wohl nicht bezeichnen. Die Verzögerung hatte diverse Gründe. Zunächst hatte ich im Sommer wenig Lust auf Socken (auch auf BW-Socken), dann kam mir der 6 Sox Knitalong dazwischen (Mustersocken machen derzeit mehr Spaß), zu guter Letzt ist mir noch das Garn ausgegangen und ich mußte erst Nachschub bestellen. Ich hatte übersehen, daß BW-Sockengarn nur 380 m weit läuft, das KONNTE nicht gutgehen, da ich schon bei regulärem Sockengarn und Größe 45 gelegentlich Probleme habe.
Aber zu guter Letzt wurden sie doch noch fertig und gefallen mir ausgesprochen gut.

... weil ich mit meiner Größenschätzung wieder danebenlag. Da ich die Socken aber in meiner Größe gestrickt hatte, ist es kein Problem. Jetzt hoffe ich, daß dem Geburtstagskind mein 2. Versuch ebenfalls gefällt.
Es war mein erster Versuch mit einem Stretch-Garn. Zunächst etwas ungewöhnlich, weil ich ständig das Gefühl hatte, daß es zu locker wird. Kann aber auch daran gelegen haben, weil ich mit Nadelstärke 3 gestrickt habe. Das Garn ist etwas dicker und wurde mit 2,5 zu fest. Vorteil der dickeren Nadeln - bei gleicher Maschen- und ähnlicher Reihenzahl kommen ca. 2 Größen mehr raus. Der größte Vorteil von Stretchgarnen dürfte aber sein, daß man damit mehrere Größen abdecken kann - die Socken dürften so von 38 - 41 passen.

kommt dann gleich hinterher. Leider wußte ich die Schuhgröße nicht, also habe ich vorsichtshalber Socken in meiner Größe gestrickt - dann passen sie wenigstens mir.
Tja, was soll ich sagen - es SIND jetzt meine Socken. Und ich brauch ein Paar eine Nummer größer. Aber was tut man nicht alles für nette Menschen?
Gleichzeitig ist es übrigens auch noch die Schnuppersocke vom Mustersocken Knitalong. Auf der fertigen Socke kann man das Muster einigermaßen gut erkennen. Ganz optimal ist die “Norweger”-Wolle zwar nicht, aber ich mag im moment einfach keine glatt rechten Socken stricken.

Der zweite Versuche, ein Paar passende Geburtstagssocken für meine Freundin zu produzieren. Fast wäre es wieder schief gegangen, weil diesmal das Garn nur knapp gereicht hat - ungefähr 1,5 m sind übrig geblieben. Baumwoll-Sockengarn hat eben 20 m weniger Lauflänge, als normales Sockengarn, das ist mir richtig bewußt geworden.
Die Farben sind leider nicht so perfekt geworden, die Kombi ist nicht ganz bilderfreundlich, aber es sind sehr schöne erdige Töne, die vermutlich viel besser zu meiner Freundin passen, als die ursprünglich geplanten - so liegt in allem Schlechten ein Gutes.

Wie jedes Jahr wollte ich für eine Freundin zum Geburtstag Socken stricken. Sie freut sich und ich weiß, was ich schenken kann, prima Sache.
Eigentlich.
Wenn ich es EINMAL schaffen würde, auf Anhieb passende Socken zu produzieren.
Aber diesmal habe ich es wenigstens gleich bemerkt, daß da was nicht passen kann. Und jetzt behalte ich sie halt selber. Und stricke das gleiche Muster nochmal eine Nr. größer. Die Idee für dieses Muster (damit habe ich letzten Sommer einen Pulli gestrickt) hatte ich schon länger und jetzt waren ganz ähnliche Socken auch in der letzten Interweave Knits. Zählt das als Gedankenübertragung? Egal, mir gefällts, es ist ganz einfach zu stricken. Und das ist doch die Hauptsache.
Den Grund, warum sie zu kurz geworden sind, vermute ich (neben dem Muster) auch darin, daß dieses Garn einen Hauch dünner ist (siehe auch hier)

Sockenpaar Nr. 2 vom Knitalong - zu stricken im August / September 2004.
Trotz scheinbar unendlich vieler Verkreuzungen (in jeder 4. Runde wird die Hälfte der Maschen 2x2 verkreuzt) hat sich das Muster recht zügig gestrickt - hat mich sehr erstaunt.
Das Garn für diese Socken ist von Schoppel-Wolle, Admiral Relief Druck und die Farbkombi erinnert mich an die Seerosen-Bilder von Monet. Ist ja sehr passend für den Namen.
Das Garn erscheint mir einen Tick dünner als normale Sockenwolle zu sein, obwohl die technischen Daten eigentlich identisch sind. Der Verbrauch für ein Paar Socken in Größe 40 ist jedenfalls sensationell niedrig. Das “Strickgefühl” war auch etwas feiner.

Nach langem Überlegen habe ich mich doch dem Six Sox Knitalong mitzumachen - die fertigen Cloverleafs von diversen anderen Strickerinnen haben mich überzeugt.
Eine dafür passende Wolle zu finden, war gar nicht so schwer. Einer der Gründe fürs mitmachen war ja, den Sockenwollberg (knapp 2 kg) abzubauen. Feine Ringel (Strato), Tiffany, Frutti - alles nicht wirklich geeignet. Dann habe ich noch ein Knäuel Mexico gefunden und das ging gerade so. Glück gehabt - Wolle kaufen war wirklich das letzte, was ich wollte ...
Netter Effekt des kurzen Bündchens - ich hab ziemlich genau zwei Mustersätze für jede Socke gebraucht, der “Verschnitt” waren ca. 5 m (ein dunkelgrüner Streifen vor dem orangefarbenen Streifen)

Das nächste Paar Socken für mich und schon wieder Lochmuster. Das gefällt mir zur Zeit eindeutig besser, als glatt rechts gestrickte Socken. Das Muster kommt ganz ohne linke Maschen aus, was die Sache nochmal schöner macht.
Am linken Rand des glatt rechts gestrickten Streifens ist jeweils eine kleine “Leiter” zu sehen, wenn ich die Socken trage. Ich hab die zusammengestrickten Maschen wirklich fest angezogen - dachte ich. War aber anscheinend doch noch nicht fest genug. Naja, wieder was gelernt. Socken sind einfach tolle Übungsobjekte.
- Größe 21Zwei Paar Kindersöckchen für einen guten Zweck - mach ich doch gerne.
Aber zweimal die gleichen Söckchen stricken ist langweilig und wahrscheinlich auch nicht gerade verkaufsfördernd, also eine kleine Variante
Ein Paar ist glatt rechts gestrickt, das zweite Paar hat ein kleines Lochmuster (10 Maschen breit = eine Nadelbreite) und außerdem ist der Musterrapport genau umgedreht, d.h. ich hab am anderen Ende des Knäuels begonnen zu stricken.
Außerdem weiß ich jetzt, daß man aus einem 100g-Knäuel Mexico-Sockenwolle 3 Paar Söckchen in Größe 21 stricken kann und dann noch ein Mustersatz übrigbleibt - ein Knäuel enthält nämlich ziemlich genau 7 Mustersätze.

Endlich mal wieder welche für mich. Die letzten sind zwar erst gut 2 Monate her, aber mir kommts vor wie eine Ewigkeit. Liegt wohl daran, daß dazwischen zwei mal die Riesensocken lagen.
Da glatt rechts ja langweilig ist, sollten es mal wieder Mustersocken sein. Und weil mir die Japanische Feder so gut gefallen hat, wurde es eine Abwandlung des Musters ohne linke Maschen (die ich beim Sockenstricken extrem störend finde) und zusätzliche musterlose Zwischenrunden. Dadurch kommt das Muster nicht ganz so deutlich raus, aber mir gefällt es auch so sehr gut. Daß man es nicht ganz so gut sieht, könnte durchaus auch der wesentlich stärker gemusterten Wolle liegen. Die Farben finde ich total klasse, es scheint sie aber nur noch bedingt zu geben.

Und wieder ein Paar Herrensocken in 45. So langsam sind die Vorräte wieder ganz gut aufgefüllt - zu Beginn des Winters hatten einige Paar das Zeitliche gesegnet, aber ich denke, jetzt bin ich vorerst wieder bei einer ausreichenden Anzahl angekommen. Das soll nicht heißen, daß ich ab jetzt keine Socken für den Herren im Hause stricken werde, aber erst Mal werde ich wohl selber drankommen.
Die Lana Grossa meilenweit habe ich zum ersten Mal verstrickt. Das Handgefühl beim stricken war ganz angenehm, aber mit dem Druck bin ich nicht so ganz zufrieden - ziemlich viele Fehler oder wenigstens unschöne Stellen. Daß mir der giftgrüne Norwegerstreifen nicht gefällt ist natürlich Geschmackssache - im Knäuel und auf dem Bild sah es weniger auffällig aus. Aber sowas gehört ja zu den Überraschungen, die man bei selbstmusternder Sockenwolle immer wieder erlebt. Dem Besitzer gefallen die Socken, und das ist die Hauptsache.

Und mal wieder meine “Lieblingsgröße” 45 - aber was tut man nicht alles für den allerbesten Mann und Papa? Ein kleine “Besonderheit” - ich hab aus Versehen auf der 4. Nadel nur 16 Maschen angeschlagen. Bemerkt habe ich es erst, als die Ferse schon fast fertig war. Die Anprobe hat dann ergeben, daß auch 70 Maschen ausreichen. Wegen der krummen Maschenzahl (nach einer Umverteilung: 2 x 18 Maschen auf den Fersennadeln und 2 x 17 Maschen auf den anderen Nadeln) habe die die erste Spitzenabnahme nur über die beiden Nadeln mit 18 Maschen gestrickt, dann aber normal weitergemacht. Ob ich diese Socken künftig grundsätzlich mit 70 Maschen stricke, entscheidet sich nach dem ersten Waschgang. Vielleicht hätte ich damit endlich das Problem gelöst, daß die Wolle mal reicht und mal nicht. Ach ja, ganz identisch sind sie mal wieder nicht geworden.

Etwas verspätet noch ein Paar Socken zu Weihnachten für meine kleine Nichte. Die Mama der Kleinen kann zwar toll stricken aber leider (noch) keine Socken, also muß die Tante ran. Damit das Geschenk nicht später in einer Schublade verschwindet, wollte ich Größe und Farben aber vorher mit meiner Schwägerin absprechen und deshalb sind die Socken erst nach Weihnachten gestrickt worden. Aus dem “Rest” will ich noch ein Paar Socken für mich stricken - mal sehen, ob das klappt ... Netter Effekt hier: pro Socke habe ich genau einen Rapport von der Wolle verbraucht.

Endlich mal wieder Socken für mich - lang, lang ists her. Die Farben gefallen mir total gut (sonst hätte ich die Wolle ja auch nicht gekauft) und diesmal passen die beiden Socken auch wieder fast perfekt zusammen.
Zunächst hatte ich am Schaft ein Lochmuster gestrickt. Dabei hat sich wieder einmal bestätigt, daß man wirklich Maschenproben stricken sollte - nach ca. 50 Runden Muster mußte ich feststellen, daß es keine Chance gab, die Socke über meinen Fuß zu bekommen. Das Muster hat sich deutlich stärker zusammengezogen, als ich angenommen hätte ... Weiter Experimente mit Mustern wollte ich dann nicht starten und lieber glatt rechts gestrickt.

Ein Paar Socken für den Schwiegervater zu Weihnachten.

Ganz kurzfristig habe ich noch Socken für die Schwiegereltern zu Weihnachten in Angriff genommen. Letztes Wochenende waren sie hier und ich hab der Schwiegermama mal meine Sockenwoll-Vorräte gezeigt - ein Knäuel hat ihr dabei besonders gut gefallen ...
Da glatt rechts auf Dauer langweilig wird, habe ich nach einem schönen Muster gesucht. Die “japanische Feder” hatte es mir dabei schon länger angetan und schien mir genau das richtige für die Wolle. Mir gefallen die Socken so gut, daß ich die gleichen vielleicht für mich selber nochmal stricken werde. Ringel strickt sich schon schnell, aber gemusterte Ringel geht nochmal schneller.
Mal wieder eine neue Fersenform ausprobiert und so gefällt mir die Ferse mit verkürzten Reihen noch besser, als nach der Anleitung von Strick-Elke, die ich bisher verwendet habe. Die sogenannten “wrapped stitches” kannte ich ja schon, aber ich bin nicht auf die Idee gekommen, daß man eine Masche ja auch zweimal umwickeln könnte - und anders funktioniert die Anleitung ja nicht. Wieder was gelernt.


Das zweite Paar ist endlich fertig - jetzt ist es schon fast ein Weihnachtsgeschenk. Da ich mal was anderes machen wollte, hab ich mir ein kleines Muster ausgedacht.
Ich hab die neue Fersenform weiter perfektioniert. Als Restmaschen bleiben ca. 40% der gesamten Fersenmaschen übrig, so wird die Ferse runder und harmonischer. Die Passform ist wirklich klasse (die künftige Besitzerin hatte schon mal probiert, als erst ein Exemplar fertig war).
Damensocken stricken macht aus zwei Gründen mehr Spaß:


Die Socken sind für meinen Cousin, der demnächst bei meinem Sohn einen Abend Babysitter spielt. Leider hat der junge Mann Riesenfüße - Größe 48 macht nicht gerade viel Spaß.
Ich habe zum ersten Mal eine neue Fersenform ausprobiert: verkürzte Reihen mit Zwickel. Gestrickt nach einem Bild aus dem Internet. Mittlerweile habe ich genauere Infos, wie diese Ferse gestrickt wird. Ich lag ganz gut, allerdings hätte ich nicht soviele verkürzte Reihen stricken sollen. Das werde ich dann beim nächsten Mal ändern.
Damit mir die Wolle nicht ausgeht, habe ich die beiden Socken mit 2 Knäueln gestrickt. Aus den jeweiligen Restknäueln stricke ich noch ein Paar Socken für mich - eigentlich hatte ich die Wolle sowieso für mich gekauft.

Nachdem die Tochter meiner Freundin zwei Wochen zu früh kam, mußte ich ganz schnell noch ein Paar Babysöckchen einschieben. Zum Glück sind die ja schnell gestrickt. Ich hab wieder mit der Form experimentiert - sieht zwar ein bißchen klobig aus, aber so sind die Söckchen sehr gut anzuziehen und passen auch über dem Strampler gut.

Ich habe wohl noch nie so lange an einem Paar Socken herumgestrickt. Das liegt daran, daß dies ursprünglich meine “Spielplatzsocken” waren, d.h. ich habe daran gestrickt, wenn die ganze Familie auf dem Spielplatz war und ich es mir auf einer Bank gemütlich machen konnte. Leider war diese Zeit dann ziemlich plötzlich vorbei und die Socken sind erst mal liegengeblieben.
Was mich bei diesen Socken ärgert - die Wolle hat mal wieder nicht gereicht. Ich verstehe das nicht. Ich stricke häufig Socken in dieser Größe auf die genau gleiche Art. Mal reicht die Wolle, mal nicht. Die Spitze der unteren Socke ist mit einem Rest anderer Wolle gestrickt.

Die Mama von Patricks bestem Spielplatzfreund hat letzte Woche ihr Baby bekommen - da brauchts natürlich Babysöckchen.
Diesmal habe ich mit Nadelstärke 3 gestrickt, weil ich dachte, daß mit 2,5 der Schaft vielleicht zu viel Spannung hat. Aber so richtig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht, die sind etwas zu locker. Noch okay, aber die dünneren Nadeln sind besser. Wieder was gelernt.

Weil noch immer was von der Wolle übrig war und die Farben so schön zu zwei Stramplern meiner Tochter passen - ein Paar Babysöckchen.

Auch mein Sohn mag im Winter warme Füße - leider kann man das kleine re-li-Muster auf dem Bild nicht gut erkennen.

Diese Socken habe ich für den Sohn meiner Freundin zum 2. Geburtstag gestrickt. Der junge Mann hat ziemlich große Füße, so daß ich in Größe 26/27 stricken mußte.

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letzte Änderung: 26 Dezember, 2005 |
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