... stricken für einen guten Zweck.

... für krebskranke Kinder.
Corinna hat die tolle Aktion gestartet - da muß ich einfach dabei sein.
Zwei Knäuel Lana Grossa Numero Uno liegen hier noch rum - was wäre eine bessere Verwendung dafür, als schöne, warme, kuschelige Mützen daraus zu stricken?
Und weil ich kein geeignetes Objekt habe, um die Mützen anzuprobieren, muß eben der Teddybär (meiner, auch wenn meine Tochter der festen Überzeugung ist, daß er ihr gehört ...) herhalten. Ich finde, er macht sich sehr gut als Model.
Und weiter gehts mit den Tough Caps.
Diesmal stand Töchterchen Modell, so daß man gut erkennen kann, daß die Mütze für ein etwas größeres Kind gedacht ist - ihr ist sie nämlich viel zu groß.
Das Garn war ein Fehlkauf - ich dachte, es wäre eine geeignete Kombinationsfarbe für W. Wars aber leider überhaupt gar nicht, jedenfalls nicht bei Tageslicht. Naja, freuen sich eben andere drüber. Auch okay. Und eine Mütze ist in Nadelstärke 4 ja nun wirklich schnell, schneller, am schnellsten genadelt.
Die Spitzenborte unten dran gefällt mir übrigens sehr gut. Die werde ich mit Sicherheit nochmal so oder in einer leichten Variation verwenden. Und ich hab da auch schon eine Idee, was es werden könnte ...
Im Sommer 2003 waren die sogenannten “Designer-Garne”, die es bei ebay immer wieder gibt, bei den StrickBlogerinnen schwer angesagt. Weil ich auch nicht wiederstehen konnte, habe ich jetzt knapp 3 kg solche Garne hier und mag sie eigentlich nicht. Jedenfalls nicht für mich.
Die Kinderluftbrücke hat neben Geldspenden auch Verwendung für Sachspenden - Pullover für 6 - 8jährige werden besonders benötigt. Die Garne sind mit Nadelstärke 5 - 6 zu verstricken und damit sollten diese Größen schnell fertigzustellen sein.

Nach der Anleitung von Berroco ein weiterer Pulli. Diesmal wieder in der Größe 8 Jahre (größte Größe der Anleitung). Maschenprobe passt natürlich nicht zu meinem Garn, aber das ist bei den schönen Schemazeichnunge n nicht wirklich ein Problem.
Und weil 115 Reihen glatt rechst ziemlich langweilig sind, habe ich in jeder 11. Reihe 1 re, 1 li gestrickt. Das lockert die Sache ein klein wenig auf und außerdem muß ich nicht so viel zählen.
Warum diese Farbstellung (2 x grün, 1 x weiß, 2 x messing, 3 x blau, 3 x braun, 2 x grau und 1 x steppe) allerdings “happy” heißt, weiß wohl auch nur der Hersteller. Nicht, daß mir die Kombination nicht gefallen würde (jedenfalls viel besser als die von unten), aber wirklich “fröhlich” wirkt sie nicht gerade. Naja, ist ja auch egal. Praktisch ist, daß sie weder typisch Junge noch typisch Mädchen ist.
Die Tasche vorne drauf ist vielleicht ein bißchen klein geraten, aber nett finde ich sie trotzdem und die Hände kann man auch so reinstecken und warm halten - ist ja vielleicht ganz hilfreich.
Überrascht hat mich, daß dieses Garn trotz gleicher Fadenzahl deutlich dünner war und mit Nadelstärke 5 zu stricken war. Ich hatte nämlich wie üblich mit Nadelstärke 6 angefangen und hatte die Optik eines Zauberschals.

Eines meiner Lieblingsmuster für Kinderpullis und ein Standardschnitt für Größe 122 - ist doch ganz einfach. Als kleinen “Schnörkel” habe ich den Halsausschnitt neben dem Bündchen mit einem kleinen Rollrand versehen. Ich denke, der Pulli ist trotzdem noch jungs- und mädchentauglich.
Um mir unnötige Näharbeit zu sparen, habe ich die Ärmel direkt von oben angestrickt. Allerdings sind weder Body noch Ärmel in Runden gearbeitet. Durch das Muster bringt es keinen Vorteil bezüglich der rechten und linken Maschen (Hinreihe: rechte Maschen, Rückreihe: 1 re, 1 li - in Runden wird das genauso gestrickt). Und Ärmel mit einem Nadelspiel stricken macht auch nicht sooo viel Spaß. Bei der dicken Wolle sind die Nähte dagegen schnell geschlossen. Und den lästigsten Teil (Ärmel an den Body nähen), habe ich ja umgangen.
Im Vergleich zum Body sehen die Ärmel sehr lang und schmal aus, aber ich habe mich an einen Standardschnitt gehalten, also sollte es schon passen. Ich hab halt noch keine 6 - 8 jährigen Kinder hier zum probetragen.

Der erste Versuch mit dem Raglanrechner von Franziska. Ich habe schon mehrere RVO gestrickt, aber bisher immer selber ausgerechnet. Schön, wenn mir jemand die Mühe abnimmt.
Um mir die Merker zu sparen, habe ich die Raglanschrägungen mit kleinen “Zöpfen” - “Twisted Stitches” - versehen (dabei werden zunächst zwei Maschen rechts zusammengestrickt, aber zunächst auf der linken Nadel gelassen und dann die erste Masche nochmal rechts abgestrickt). Das ganze hat den optischen Effekt von 2-Maschen-Zöpfen, aber man muß tatsächlich nichts verkreuzen. Zum ersten Mal verwendet habe ich diese “Zöpfe” bei der Kindermütze und bin seitdem ziemlich begeistert davon - wenig Aufwand, große Wirkung - perfekt!
Da die “Twisted Stitches” eine nette Optik haben, habe ich sie in den Bündchen nochmal wiederholt. Geht zwar ein wenig zu Lasten der Elastizität, aber sieht auch netter aus als ein reines re-li-Bündchen - muß auch mal sein.
Mein Fazit nach dem ersten RVO: mach ich wieder. Besonders viel Spaß macht, daß man hinterher nur Fäden vernähen muß. Keine einzige Naht ist zu schließen.

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letzte Änderung: 26 Dezember, 2005 |
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