Fibonacci-SetFibonacci-SetFibonacci-Mütze von oben

Über Strickanleitungen, die sich die Eigenschaften von Fibonacci-Zahlen zunutze machen, z.B. diese Jacke oder dieses Top bin ich in letzter Zeit öfter gestolpert. Die Idee gefällt mir - es ist streng logisch und trotzdem wirkt es nicht gleich auf den ersten Blick so. Als ich jetzt eine zweifarbige Mütze + Schal für meine Tochter in Angriff genommen habe, habe ich die Chance genutzt und die Sache mal ausprobiert.

Fibonacci-MützeDie Form hat mir auch schon länger im Kopf rumgespukt. Als zweizipfelige Mützen habe ich sowas schon häufig gesehen, aber noch nie eine Anleitung für eine dreizipfelige Mütze gefunden (allerdings mal eine in einem Geschäft zu kaufen gesehen). So schwierig konnte das aber gar nicht sein, also einfach mal drauflos gestrickt.

Fibonacci-Mütze - DetailAls es ans Schließen der Nähte ging, habe ich eine ganze Weile überlegt, wie ich das möglichst schön lösen könnte. Die erste Idee war, die offenen Maschen im Maschenstich in rot zusammennähen. Hätte bestimmt sehr sauber ausgesehen. Aber auch sehr langweilig. Und dann hat Inga meinen Dolman updated erwähnt (da der Winter noch nicht wirklich ausgebrochen ist, schlummert der Pulli noch im Schrank) und von da wars zu den “sichtbaren Nähten” nicht mehr weit. Geworden ist dann letztendlich ein sichtbares Abketten mit Kontrastfarbe. Ganz einfach, aber sehr schöner Effekt.

FibonaccischalFür den Schal habe ich dann das Thema nochmal aufgenommen. Da glatt rechts nicht funktioniert hätte, habe ich auf kraus rechts gewechselt und statt der Reihen die Rippen im Fibonacci-Rhythmus gestrickt. Längsgestreift ist ja derzeit sehr in und weil ich Knoten bei Babys und Kleinkindern viel zu klobig finde, habe ich einen Steckschal gestrickt. Mal sehen, ob der (einigermaßen) geschlossen bleibt, oder ob die junge Dame ihn regelmäßig rauszupft. Sollte letzteres passieren, überlege ich mir noch eine Verschlußmöglichkeite. Notfalls ist er mit 70 cm lang genug, um doch einen Knoten zu machen.

Ich bin mit dem Ergebnis insgesamt sehr zufrieden.

Fibonacci-Set - ÄrmelstulpenUnd um das Set noch komplett zu machen, zum Schluß noch eine Paar Ärmelstulpen. Töchterchen verweigert nämlich Handschuhe standhaft, jammert aber nach einer halben Stunde draußen, weil die Händchen eiskalt sind (kein Wunder). Kleine Ärmelstulpen waren die geniale Lösung des Problems - die Händchen bleiben einigermaßen warm und die Fingerchen sind trotzdem voll einsatzfähig, z.B. zum Brezel essen oder Bilderbuch lesen. Und natürlich zum Winken.

Die Anleitung ist supereinfach: 40 Maschen, 25 Runden 1 re, 1 li, in der nächsten Runde 5 Maschen für das Daumenloch abketten, in der nächsten Runde wieder anschlagen und nach weiteren 10 Runden alle Maschen abketten. Fäden vernähen, eine ca. 80 cm lange Kordel herstellen und befestigen. Das ist die Alpha-Version, sie dürften für mein 15 Monate altes Kleinkind am Arm etwas länger sein und eventuell auch oberhalb des Daumens. Die nächste Version würde mich mit 30 Runden unten und 15 Runden oben ausprobieren.

Meine Freundin ist so begeistert, daß sie ein Paar für ihre Tochter “bestellt” hat.

Fakten

  • Wolle Rödel Siena, 100% Merino, Lauflänge 135 m / 50 g, 30 g orange (Farbe 9974) und 35 g rot (Farbe 9907) für die Mütze, je 30 g in rot und orange für den Schal, je ca. 10 g für die Ärmelstulpen
  • Nadelstärke 3,5 und 4 für Mütze und Schal, 3 für die Ärmelstulpen
  • Maschenprobe: 26 m x 38 r = 10 cm x 10 cm
  • Anleitung: eigener Entwurf
  • Begonnen am: 10. Oktober 2004 (Mütze) bzw. 12. Oktober (Schal) bzw. 14. Dezember (Ärmelstulpen)
  • Fertiggestellt am: 12. Oktober 2004 (Mütze) bzw. 13. Oktober (Schal) bzw. 14. Dezember (Ärmelstulpen)
  • Arbeitszeit: ca. 3,5 h (Mütze), ca. 3 h (Schal) und ca. 1 h (Ärmelstulpen

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MilenaMilena - fertig

Die Idee stammt aus "Chic in Strick" von Kate Buller, das Modell heißt Milli. Weil genau nachstricken aber langweilig ist, wurde aus der Jacke einen Pullover, aus dem V-Ausschnitt ein runden Ausschnitt und statt der einfach angesetzten Ärmel wurden sie eingesetzt. Und anstatt die Bordüre hinterher anzunähen, strickte ich sie als erstes und nahm dann aus dem oberen Rand die Maschen für Vorder- und Rückenteil auf.

Milena -Detail vom SpitzenrandDie Details sind es, die aus einer schlichten Anleitung etwas besonderes machen. In diesem Fall ist es unter anderem die Spitzenbordüre am unteren Rand. Sowas gibts ja öfter mal, aber der Abschluß ist diesmal was besonders. Statt Knötchenrand oder Randmaschen immer stricken, werden hier die Hinreihen mit 1 Umschlag, 2 m re zusammenstricken begonnen. Das ergibt den leicht löchrigen Rand, der mir so gut gefällt. Das werde ich mir auf jeden Fall merken, falls ich wieder mal so eine Bordüre stricke - sieht sehr, sehr schön aus.Milena - Ärmel

Und weil die Spitzenbordüre so nett war, habe ich am Kragen nochmal eine schmalere Variante gestrickt - 7 Maschen anschlagen und nur die untere Lochkante stricken, die restlichen Maschen kraus rechts. Anschließend habe ich aus dem Rand der Borte Maschen aufgenommen und diese mit den Maschen am Halsausschnitt zusammengestrickt. Dann nochmal die Lochreihe, 3 Reihen rechts, 5 Reihen 2 re-2 li und zum Schluß 13 Reihen glatt rechts als Rollrand. Gefällt mir sehr gut, passt optisch gut zum Rest und war trotzdem einfach zu arbeiten.

Fakten

  • Katia Mississippi 3 print, Farbe 209, 60% Baumwolle, 40% Polyacryl, Lauflänge 210 m / 50 g, 170 g
  • Nadelstärke 3 und 3, 25
  • Maschenprobe 28 m x 42 r = 10 cm x 10 cm
  • Anleitung: Idee nach Milli aus "Chic in Strick" - umgewandelt in einen Pullover, ca. Größe 92 (1 - 2 Jahre)
  • Begonnen am: 24. September 2004
  • Fertiggestellt am: 2. Oktober 2004
  • Arbeitszeit: ca. 17 h

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Lucky

LuckyEine Freundin war ganz begeistert von meinem Babyset, leider ist der Altersunterschied zwischen unseren Mädchen zu gering, als daß sie es hätte erben können. Da ich vom SIV noch ziemlich viel Garn übrig hatte und das ein recht ähnlicher Farbton ist, will ich sie mit einer anderen Jacke überraschen.

Basis für die Jacke ist eine Anleitung von Garnstudio. Leider kann ich so überhaupt gar kein norwegisch und auch mit Hilfe der Übersetzungstabelle komme ich nicht wirklich weiter. Außerdem mag ich sowieso keine Häkelbordüre. Also nehme ich nur die Modellskizze als Basis für eine eigene Jacke.

Die Bordüre ist eine Abwandlung der Bordüre von Flame - die Rückreihen werden links gestrickt, es sind nur zwei Musterreihen und die erste Reihe nach der Bordüre wird als Abschluß links gestrickt. Recycling. Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, die Optik bei einer Abschlußbordüre zu erzeugen - ich werde also in den saueren Apfel beißen müssen und Knopfleist und Kragen separat stricken und annähen müssen - mag ich doch gar nicht, hat aber gut geklappt.

Die Mütze ist ein komplett eigener Entwurf - die Anleitung dazu gibts hier.

Und zu guter Letzt noch die Söckchen - ebenfalls mit Bogenrand, im Anschluß daran eine Lochbordüre und dann ein normales Söckchen, Ferse mit verkürzten Reihen.

Ich bin schon sehr gespannt, was meine Freundin sagt.

Fakten

  • Lana Tweeta von der Hamburger Wollfabrik, 97% Wolle, 3% Polyester, Farbe 3, Lauflänge 94 m / 50 g, 200 g Jacke, 50 g Mütze, 35 g Schuhe
  • Nadelstärke 4,5 und 5
  • Maschenprobe: 19 Maschen x 26 Reihen = 10 cm x 10 cm
  • Anleitung: eigener Entwurf, Größe 86
  • Begonenn am: 16. September 2004
  • Fertiggestellt am: 20. September 2004
  • Arbeitszeit: ca. 10 h (Jacke), ca. 3 h (Mütze), ca. 2 h (Schuhe)

Anouk

AnoukIn diese “Schürze” hatte ich mich gleich beim Erscheinen der Knitty Spring 2004 verliebt - einfach zu knuffig, die Kleine. Da müßte doch mein Baby auch allerliebst drin aussehen.

Das erste Teil war ratzfatz gestrickt - erstaunlich, sinds doch immerhin fast 100 g und Nadelstärke 3,5, also gar nicht mal so wenig Arbeit (unten 105 Maschen, oben nur noch 53). Daß ich wieder mal einiges rechnen durfte, ist nicht wirklich verwunderlich. Nadelstärke 4,5 - 5 erschien mir einfach viel zu dick für ein sommerliches Outfit.

Als leichte Abwandlung zur Anleitung ist es allerdings eher ein Kleidchen und keine Schürze geworden - ich hab an den Seiten streifen in dem lila verdeckt eingestrickt. Ähnlich einer Falte innerhalb der Perlmusterstreifen an den Seiten. Auf den ersten Blick ist die Optik so unverändert, allerdings ist nicht alles komplett offen. Das hat mir nämlich überhaupt nicht gefallen, vor allem jetzt, wenn ich es als Sommerkleidchen ohne was drunter anziehen möchte.

Weitere kleine Abwandlung - die Blumen sind nicht in rot sondern ebenfalls orange. Ich hab nichts passendes in meinen Vorräten gefunden und wegen der 4 oder 5 m wars mir zu doof, noch ein Knäuel zu kaufen (und das dann hier wieder dekorativ rumliegt ...).

Die Farben sind in Wirklichkeit natürlich anders - das orange nicht ganz so leuchtend (auch wenns ein sehr kräftiges orange ist - Catania Farbe 189), das grün dafür viel heller und auch leuchtender. Aber das orange erschlägt einfach alles. Und wie schön öfter festgestellt, ist Bildbearbeitung nicht meine Stärke und meine DigiCam nicht gerade ein Supergerät.

Fakten

  • Schachenmayr Catania in 189 (jaffa) 140 g, 170 (maigrün) 30 g und 113 (violett) 40 g , 100% Baumwolle, Lauflänge 125 m / 50 g
  • Nadelstärke 3,5
  • Maschenprobe: 26 m x 36 r = 10 cm x 10 cm
  • Anleitung: Anouk aus Knitty Spring 2004, Größe 18 Monate, umgewandelt auf meine MaPro und mit zusätzlichen Seitenstreifen zu einem Kleid umgewandelt
  • Begonnen am: 24. Juli 2004
  • Fertiggestellt am: 29. Juli 2004
  • Arbeitszeit: ca. 12 h

BethanyBethany

Eine niedliche weiße Strickjacke ist dringend nötig, da wir Ende Juli zu Hochzeit eingeladen sind und der pastellgelbe Hosenanzug für Sanja ist ärmellos. Auch um diese Jahreszeit kann es kühl sein und die Trauung ist zudem in einer kleinen Kapelle mitten im Wald.

Die passende Anleitung war schnell gefunden - Bethany hat mir schon länger gefallen und ich war eigentlich nur noch auf der Suche, nach einer passenden Gelegenheit.

Gestrickt war die Jacke auch schnell - auch wenn ich einen Ärmel komplett nochmal stricken mußte. Die Anleitung gibts in den Größen 2, 4, 6, 8/10 und 12 Jahre. Obwohl Sanja wirklich groß ist, ist die kleinste Größe doch um einiges zuviel (sie ist jetzt 10 Monate alt ...). Nach der Maschenprobe war aber klar, daß ich mit der Größe 4 ganz gut hinkomme. Länge und Armlochhöhe habe ich dann nach passenderen Anleitungen zusammengebastelt.

Beim Ärmel mußte ich aber dann doch einiges mehr umrechnen. Zum Glück ist so ein Baby-Ärmelchen ja schnell gestrickt (gut 1/2 Knäuel Garn). Den Ärmel hab ich außerdem leicht abgewandelt. Lt. Anleitung sollte das Bündchen nur im Perlmuster gestrickt werden und dann direkt mit dem Jackenmuster weitergearbeitet werden. Ich habe mich entschieden, das Bündchen genauso wie am Body zu arbeiten, d.h. mit der Lochbordüre. Der Ärmel ist dadurch etwas zu lang, aber da Babys sowieso schnell wachsen, ist ein bißchen zusätzliche Länge ganz gut.Bethany - Söckchen

Und da noch ein halbes Knäuel übrig war, gibts noch ein paar passende Söckchen dazu - für die perfekt gestylte junge Damen von Welt. Mit drei Mustersätzen am Schaft und einem Mustersatz plus einer schmalen Lochreihe vorne auf dem Fuß haben die Söckchen genau die perfekte Größe. Der Schaft hätte allerdings keinen Mustersatz länger werden dürfen - es sind noch ca. 3 g von dem Garn (= ca. 8 m) übrig. Das hätte definitiv nicht für weitere 12 Reihen gereicht - Timing ist alles!

Fakten

  • Schachenmayr Catania in 106 (weiß), 4,5 Knäuel (Jacke) und 22 g (Söckchen), 100% Baumwolle, Lauflänge 125 m / 50 g
  • Nadelstärke 3,25 (Jacke) und 3 (Söckchen)
  • Maschenprobe 27 m x 40 r = 10 cm x 10 cm im Van-Dyke-Lace-Pattern und Nadelstärke 3,25
  • Anleitung: Bethany von Berroco, umgerechnet auf Größe 80/86 - Söckchen: 36 Maschen, 12 Runden Schaft im Van-Dyke-Lace-Pattern, Ferse mit verkürzten Reihen über 19 Maschen und 7 Mittelmaschen, 24 Runden Fuß, Abnahme nach 1. Abnahme: 2 x in jeder 2. Runde und 4 x in jeder Runde
  • Begonnen am: 2. Juli 2004 (Jacke) / 18. Juli 2004 (Söckchen)
  • Fertiggestellt am: 13. Juli 2004 (Jacke) / 19. Juli 2004 (Söckchen)
  • Arbeitszeit: ca. 15 h (Jacke) / 1,5 h (Söckchen)

Sommeranzug “Sunny”

Mein kleines Strahlemädchen in ihrem neuen Anzug mit den Söckchen.

Laut Anleitung hätte der Overall nur eine Knopfleiste vorne in er Mitte bekommen sollen. Nach einem Einspruch vom Papa, der solche mittige Knopfleisten unpraktisch findet, habe ich einen Latz gestrickt - wobei nur an der einen Seite auch tatsächlich Knopflöcher sind. Auf der anderen Seite sind die Knöpfe einfach nur durchgenäht. Sieht man aber nicht.

Die Söckchen haben oben eine Rollrand in gelb, Ferse und Spitze sind ebenfalls gelb, Schaft und Fuß in Orange. Tatsächlich sind sie fast schon zu klein (aber es ist ja noch ausreichend Garn vorhanden ...) und sie bleiben genauso gut oder schlecht am Fuß wie derzeit alles, was nicht festgetackert ist. Aussehen tun sie zudem recht niedlich - sie haben den Praxistest also recht ordentlich bestanden.

In der Anleitung wurde das gute Stück in ziemlich vielen Teilen gearbeitet. Das habe ich mir geschenkt und alles am Stück gestrickt. Ich hatte zwar ein wenig Bedenken, ob die Nähte der Sache nicht mehr Stabilität verleihen würden, aber es macht auch so einen sehr guten Eindruck und immerhin ist es ein Babyanzug, der vermutlich nur recht kurze Zeit im Einsatz sein wird (wie lange passt sowas schon?). Ich bin jedenfalls froh, daß ich es so gemacht habe - fast ausschließlich rechts gestrickt und ohne Nähte hat den Aufwand mit Sicherheit deutlich verringert.

Der jungen Dame scheint der Anzug auch zu gefallen, sie hat ihn sich jedenfalls begeistert angesehen und zufrieden rumgestrampelt.

Fakten

  • 80% Baumwolle, 20% Acryl von der Wolle-Halle, Art. 308, 5fädig, Lauflänge 166 m / 50 g, 170 g in rost (Farbe 11), 135 g in gelb (Farbe 10)
  • Nadelstärke 3 und 2,5
  • Maschenprobe: 31 m x 42 r = 10 cm x 10 cm
  • Anleitung: Diana Baby Nr. 88, Modell 30 - 32, etwas verändert
  • Begonnen am: 6. Juni 2004
  • Fertiggestellt am: 20. Juni 2004
  • Arbeitszeit: ca. 30 h

Sommeroverall - BeinDas erste Beinchen ist bereits fertig - da gerade der Sommer über uns hereinbricht, sollte ich mich beeilen. Aber solche Winzsachen machen ja auch sooo viel Spaß, so daß es kein Problem sein sollte.

Sommeroverall - Halbzeit ...Wenn ich jetzt mal außen vor lasse, daß der Anzug ja auch noch Ärmel bekommen muß, ist die Halbzeit erreicht. Insgesamt wird das Stück 24 Streifen (oder 240 Reihen) hoch, der letzte dunkle Streifen auf dem Bild ist genau der 12. Streifen. Aber wenigstens gehts jetzt mit der Maschenzahl wieder bergab - nachdem die beiden Beinchen miteinander verbunden waren, hatte ich insgesamt 246 Maschen. Nur unwesentlich weniger, als beim Jeanspulli, den ich derzeit soooo langweilig finde.

Aber jetzt sind es nur noch ein paar Runden und dann werden die Stücke deutlich kleiner - allerdings muß ich dann auch in Reihen arbeiten. Erstens kommen ja irgendwann die Armlöcher und zweitens bekommt das Vorderteil Knöpfe, damit er gut an- und ausgezogen werden kann. Auf Anregung des Papas soll die Knopfleiste aber nicht genau in der Mitte gemacht werden, sondern lieber asymmetrisch, weil er das praktischer findet. Aber wie jetzt - mehr rechts, mehr links oder doch symmetrisch und zwei Knopfleisten, sozusagen einen Zweireiher? Naja, 20 Runden habe ich noch, um zu überlegen.

Mini-SitcomChic-TopMini SitcomChic Top

Weil noch reichlich Garn übrig war, wurde aus dem Mini SitcomChic ein Twinset.

Und weil man kurzärmlige Oberteile nur im Sommer gebrauchen kann, habe ich es ca. 1 Größe kleiner gemacht, als die Jacke. Sieht total niedlich aus, wenn die kleine Maus das zusammen trägt.

Gestrickt habe ich das Stücke übrigens zum größten Teil im Auto. Bisher habe ich mich dort nur mit Socken versucht, aber ich hab festgestellt, daß Rundstricknadeln viel besser sind - die sucht man nicht ständig unter dem Sitz ...

Das Garn hat sich im unteren Teil (da ist das gesamte Top in Runden gestrickt) ziemlich lustig gemustert - an dem Tip, solche Sachen mit 2 Knäueln abwechselnd zu stricken ist schon einiges dran. Aber mir ist das bisher zu blöd und bei einem Kinderpulli stört es mich auch nicht wirklich. Ganz am Anfang hatten sich ja sogar senkrechte Streifen gebildet - die hätten mich auf Dauer dann doch gestört. Die Spiralen sind ja fast noch witzig.

Fakten

  • Miro 5fach von Schoppel-Wolle in 1156bedr, 50% Baumwolle, 50% Polyacryl, Lauflänge 120 m / 50 g, 100 g
  • Nadelstärke 4,5
  • Maschenprobe: 19 m x 28 r = 10 cm x 10 cm
  • Anleitung: eigene Idee, Größe 74/80
  • Begonnen am: 27. Mai 2004
  • Fertiggestellt am: 28. Mai 2004
  • Arbeitszeit: ca. 5 h

Mini-SitcomChic

Nachdem ich letztes Jahr während der Schwangerschaft ein SitcomChic für mich gestrickt habe, gibts jetzt eine Mini-Version für Sanja. Irgendwie gefällt mir zur Zeit die Idee des Partnerlooks einfach zu gut - allerdings ist die Ähnlichkeit zwischen den beiden Stücken diesmal nicht so leicht auszumachen - ganz anderes Material, andere Farben, lange Ärmel.

Ich hatte zunächst befürchtet, daß man auf dem wild gemusterte n Garn das Lochmuster kaum sehen würde (ein Versuch mit flächigem Muster ging gründlich daneben ...), aber es kommt doch ganz gut raus und gibt der Sache so einen kleinen extraniedlichen Kick.

In einer Beziehung ist es praktisch, daß kleine Kinder so schnell wachsen: ich hab noch ein, zwei Ideen, wie man diese Anleitung abwandeln könnte und es ist ja absehbar, daß das Jäckchen zu klein wird. Nächstes Mal vielleicht als Pullover?

Fakten

  • Miro 5fach von Schoppel-Wolle in 1156bedr, 50% Baumwolle, 50% Polyacryl, Lauflänge 120 m / 50 g, 180 g
  • Nadelstärke 4,5
  • Maschenprobe: 19 m x 28 r = 10 cm x 10 cm
  • Anleitung: Verkleinerung von SitcomChic, Größe 80 / 86
  • Begonnen am: 23. Mai 2004
  • Fertiggestellt am: 26. Mai 2004
  • Arbeitszeit: ca. 8 h

LetiziaLetizia

Ein Sommerpulli für Sanja. Der Opa hat beim Anblick des Pullis sofort “Espana, olé!” (wie macht man denn die Tilde aufs n?) gerufen - und weil an dem Tag gerade der spanische Kronprinz geheiratet hat, heißt der Pulli wie die Braut - fand ich irgendwie passend.

Die Farbzusammenstellung hat allerdings mit Spanien nichts zu tun (rot-gelb sind zudem die Stadtfarben von Karlsruhe ...), sondern mit einer Flower-Power-Hose, die ich kürzlich für Töchterchen gekauft hatte. Der Kragen enthält keinerlei Gelb, weil das Garn komplett aufgebraucht war (ich war schon froh, daß es für die Passe gereicht hat) und ich nicht noch ein Knäuel kaufen wollte. Von der roten Farbe ist ebenfalls nichts übrig geblieben und von dem braun ungefähr 5 m - so vollständig habe ich das Garn wohl noch nie aufgebraucht ...

Ich hab zudem zum ersten Mal meine 3,25er Nadeln ausprobiert, weil ich mit den Ergebnissen von 3 und 3,5 für glatt rechts nicht zufrieden war. 3,25 war dann perfekt.

Fakten

  • Schachenmayr Catania in 208 (sonne), 115 (signalrot) und 210 (rostbraun), je 1 Knäuel, 100% Baumwolle, Lauflänge 125 m / 50 g
  • Nadelstärke 2,5, 3 und 3,25
  • Maschenprobe 26 m x 38 r = 10 cm x 10 cm
  • Anleitung: eigener Entwurf (vielleicht schreibe ich ihn noch auf), ca. Größe 80
  • Begonnen am: 21. Mai 2004
  • Fertiggestellt am: 23. Mai 2004
  • Arbeitszeit: ca. 10 h

 

Kinderpullis - 2004

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letzte Änderung: 26 Dezember, 2005